projekte

Wire Frame

Ausstellung von Karl-Heinz Ströhle im Rahmen von SOHO in Ottakring 25. Mai bis 7. Juni 2003, Wien

Kooperation mit der Galerie Klaus Engelhorn, Wien

„Wire Frame“ ist eine Werkserie aus Federstahlskulpturen, die Ströhles experimentelle Arbeit an verschiedenartigsten Material-versuchen und technischen Verfahrensweisen konsequent fortsetzt. Aus punktgeschweißten Stahlbändern entstehen freistehende Objekte. Durch die vielfältige Einsatzmöglichkeit der Arbeit, die im Grenzbereich zwischen Skulptur und Architektur angesiedelt ist, kann sich das Erscheinungsbild von "Wire Frame" in unterschiedlichen Situationen und räumlichen Parametern verschiedenartig gestalten. Symptomatisch für Ströhles Arbeitsweise in den unterschiedlichsten Medien (von der Grafik über die Malerei bis hin zum Objekt) ist die akribische Auseinandersetzung mit der Linie, die hier ihre Transformation in die Dreidimensionalität erfährt. Ströhles daraus entstehende "neue Spezies" lässt nicht zuletzt ungewöhnliche Sichten auf individuelle Physiognomien und Körpersprachen zu.

Die raumgreifenden Dimensionen von "Wire Frame" sind bei Ströhle immer wieder auf die Malerei zurückzuführen, oder um es mit den Worten von Markus Brüderlin zu sagen: „Ströhles Konzeption von Malerei orientiert sich [...] nicht primär an der Visualität der Resultate, sondern ist ganz entschieden bestimmt durch die experimentelle Arbeit an Materialversuchen und an technischen Verfahrensweisen, über die schlussendlich der Malprozess gesteuert wird.“

Kurator: Hans-Peter Wipplinger

Produktion, Pressearbeit: a r t : p h a l a n x