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Sommernachtstraum reorganisiert

Zwei Männer in Betrachtung des Mondes

Puppentheater von Christoph Bochdansky

31. Dezember 2004 // 6. bis 9. Jänner 2005  // dietheater Künstlerhaus

Eine Koproduktion von Christoph Bochdansky [Wien], dem Figurentheater Wilde & Vogel [Stuttgart] und FITZ! Zentrum für Figurentheater [Stuttgart]

Ausstattung & Spiel: Christoph Bochdansky // Michael Vogel

Musik: Charlotte Wilde

Regie: Astrid Griesbach

Christoph Bochdansky, der österreichische Meister humorvoller Irritation und poetischer Täuschungen setzt die Tradition der Verwirrung mit tiefsinnigen Kunstmitteln in seinem neuen Stück fort.

In Anlehnung an William Shakespears Sommernachtstraum beschäftigt sich die reorganisierte Fassung mit dem Mond als “Liebesplaneten” und seinem starken Einfluss auf das menschliche Gemüt. Zwei männliche Gestalten wandeln in monddurchfluteter Nacht umher und unterhalten sich über Irdisches wie Nicht-Irdisches. Die Verspieltheit aus Shakespears Sommernachtstraum wird beibehalten und der Mond als zentrales Element in ein Spiel aus Verwirrungen und Verirrungen verstrickt.

Christoph Bochdansky versteht es immer wieder aufs Neue, mit theatralen Kniffen und verspielten Betörungskünsten sein Publikum zu fesseln. Sein Puppenspiel lässt die Grenzen zwischen der Welt der Lebewesen und jener der unbelebten Dinge verschwimmen: ein Theater der Imagination und der Verführung.

Foto: Christoph Bochdansky