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Film trifft Oper: Il Trionfo

von Georg Friedrich Händel Ein Projekt von Progetto Semiserio in Zusammenarbeit mit Magmell digitale Filmproduktion

8., 10. und 11. September 2005

Spielort: Metrokino, Johannesgasse 4, 1010 Wien

Musikalische Leitung: Mario Aschauer

Inszenierung: Andreas Leisner

Filmische Inszenierung: Andreas Kröneck [Magmell]

Kostüme: Parsia Kananian

Produktionsleitung: Georg Steker

Bellezza: Marina Spielmann

Piacere: Agnes Scheibelreiter

Disinganno: Anna Clare Hauf

Tempo: Gernot Heinrich

Progetto Semiserio, die Operncompany die sich seit ihrem Gründungsjahr 2001 ausschließlich mitMusik aus dem 17. und 18. Jahrhundert auseinandersetzt, zeigt eine Novität im Bereich der Darstellung von Opernmusik. Das Ensemble verbindet zwei Kunstgattungen bzw. -genres miteinander - Oper und Kino respektive Oper im Kino! Unter dem Motto "Film trifft Oper" werden filmische Sequenzen mit gleichzeitiger Live-Aufführung von Georg Friedrich Händels opernhaften Oratorium "Il Trionfo" gezeigt. Film und Musiktheater wechseln sich in ihren Erzählweisen ab und überschneiden sich auch teilweise. Aus der Kombination von filmischer Bildsprache und Opernästhetik entsteht ein anregender Dialog zwischen Bühne und Leinwand. Diese Produktion ist der Startschuss für eine Reihe von spannenden Projekten, bei denen Progetto Semiserio neue Wege für Alte Musik und ihre Deutung in der Gegenwart erschließt. Aufführungsort ist das Metrokino in Wien, das durch seine Geschichte als Theater für dieses Projekt geradezu prädestiniert ist. Das Ensemble Progetto Semiserio, in dieser Formation bestehend aus 16 Musikern unter der Leitung von Mario Aschauer, spielt auf Originalinstrumenten.

Il Trionfo "Il Trionfo del tempo e del disinganno" ist in ursprünglicher Form ein Oratorium, das 1707 in Rom von Georg Friedrich Händel komponiert wurde und von Progetto Semiserio in szenischer Umsetzung als Oper aufgeführt wird. Der Inhalt könnte auch in der heutigen Zeit kaum aktueller sein: Schönheit und Vergänglichkeit sind die Themen dieses Werkes. La Bellezza - die Schönheit - wird sich im Verlauf des Stücks ihrer eigenen Vergänglichkeit bewusst. Dieser Bewusstseinswandel stellt ihr Wertesystem und damit auch ihre Haltung zu einem Leben in einer oberflächlichen, dem Schönheitswahn verfallene Welt in Frage.

PR & Pressearbeit: a r t : p h a l a n x

Foto: Magmell