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Egon Schiele Geburtshaus

Am 15. Juni wird das Geburtshaus Egon Schieles am Bahnhof  in Tulln feierlich eröffnet. Erstmals bieten die neu gestalteten Wohnräume der Familie Schiele die Möglichkeit zu authentischen Einblicken in die bewegende Kindheit Egon Schieles und die Zeit der Jahrhundertwende. Als Sohn des Bahnhofsvorstands Adolf Schiele verbringt Egon Schiele ab 1890 die ersten 11 Jahre in der Dienstwohnung seines Vaters am Bahnhof. Sowohl die Erlebnisse seiner Kindheit, die gesellschaftlichen und familiären Rahmenbedingungen als auch das Phänomen der Mobilität am Bahnhof Tulln beeinflussen Schiele maßgeblich und bilden ein wichtiges Fundament für sein gesamtes künstlerisches Schaffen.

Die einzelnen Räume der Bahnhofswohnung erzählen mittels eines modernen Audio-Systems zahlreiche Geschichten über Schieles bewegte Kindheit. Die Texte stammen von Egon Schiele selbst, seinen engsten Verwandten und ZeitzeugInnen. Aufgrund fehlender Originalbilder vermeidet das Gestaltungskonzept eine authentische Rekonstruktion, dennoch wird der Charakter einer bürgerlichen Wohnung dieser Zeit vermittelt und das unmittelbare Lebensgefühl spürbar gemacht.

Neben dem Geburtshaus begegnet man dem berühmtesten Sohn Tullns auch noch im Egon Schiele Museum, in dem bereits seit 1990 rund 60 Werke zu sehen sind, darunter Ölbilder, Aquarelle und Zeichnungen aus den frühen Schaffensphasen des Künstlers. Ab 2014 werden diese beiden Orte um den Schiele-Weg erweitert. Damit bildet Tulln einen weltweit einzigartigen Schiele-Ort, an dem die erste, wichtige Lebensphase des Künstlers, authentisch nachvollziehbar gemacht wird.

Homepage: www.tulln.at/erleben

PR & Presse: a r t : p h a l a n x