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Die Macht des Staunens

Internationales Puppentheaterfestival für Erwachsene 26. November bis 7. Dezember 2003, Schauspielhaus Wien

Eine Produktion von Theater ohne Grenzen

Das Internationale Puppentheaterfestival für Erwachsene „Die Macht des Staunens“ wurde 1993 von Martina Winkel und Airan Berg gegründet. Das biennale Theaterereignis für Figuren und Menschen stellt mittlerweile einen fixen Bestandteil im Wiener Festivalherbst dar und geht heuer zum sechsten Mal über die Bühne.

Das Festival präsentiert zwei spannende Wochen lang elf Produktionen aus England, Italien, Deutschland, Israel, Österreich und den USA. Thematischer Schwerpunkt des diesjährigen Festivals ist die Interpretation geschichtlicher, literarischer oder archetypischer Charaktere mit den Mitteln des Figurentheaters. So stehen Persönlichkeiten wie der Essayist Walter Benjamin, die Legendenfigur des Golem oder der russische Kosmonaut Juri Gagarin im Zentrum der einzelnen Produktionen. Mit ihrer authentischen Geschichte wird Signora Mongiolino genauso zum Thema, wie Tschechow’s Titelfigur Platonov .

Kulturelle und kulinarische Kostproben werden bei Matinée und Jause präsentiert. Zeitgenössische Musik, verpackt in ein visuelles Gesamterlebnis, können NachtschwärmerInnen beim Late Night Special genießen.

Das international anerkannte Festival "Die Macht des Staunens" lässt immer wieder die Grenzen zwischen der Welt der Lebewesen und jener der unbelebten Dinge verschwimmen. Die BesucherInnen werden durch die unterschiedlichsten Formen der vielseitigen Kunst des Figurenspiels verführt, in anarchisch fantastische Zwischenwelten einzutauchen, die zugleich real und virtuell sind: ein Theater der Imagination.

Programm: Sandglass Theater [USA]: One Way Street // Doo-cot [UK]: The Golem, Passion Superhighway // Gyula Molnar [I]: Gagarin // figuren theater tübingen / Teatron Theater [D/IL]: Kinder der Bestie // Kasoka [D/A]: Oma Roma // Christoph Bochdansky [A]: Platonov - Eine Abrechnung, Der Erlkönig // Theater ohne Grenzen [A]: Wundkontrolle // Linda Wolfsgruber & Gerhard Gepp [A]: Nestroy - „Es ist alles uralt, nur in anderer G’stalt“ // Martin Auer [A]: Häuptling Abendwind // Tizza Covi & Rainer Frimmel [A]: Der Talisman

Künstlerische Leitung: Martina Winkel und Airan Berg

PR & Pressearbeit: a r t : p h a l a n x