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Christoph Bochdansky „Kasperl – dieser Mann ist eine Fälschung“

Ein Stück über eine veritable Identitätskrise von Christoph Bochdansky, der sich einbildet der Kasperl zu sein

Wiederaufnahme-Premiere: 3. Oktober 2005

weitere Termine: 4. - 12. Oktober [außer Sonntag]

Spielort: dietheater Konzerthaus, Wien

Spiel: Christoph Bochdansky

Regie: Christoph Werner

Musik: Hannes Löschel

Der österreichische Meister humorvoller Irritation und poetischer Täuschungen setzt die Tradition der Verwirrung und Identitätsfindungen mit tiefsinnigen Kunstmitteln in seiner Wiederaufnahme des Kasperl fort. Christoph Bochdansky versteht es immer wieder aufs Neue, mit theatralen Kniffen und verspielten Betörungskünsten sein Publikum zu fesseln. Auf dem Boden einer “vertrauensvollen Grundlage der Verwirrung” bewegen sich Bochdanskys Stücke. Sein Puppenspiel lässt die Grenzen zwischen der Welt der Lebewesen und jener der unbelebten Dinge verschwimmen: Ein Theater der Imagination und der Verführung.

“Christoph Bochdansky kreiert einen Kosmos, wenn er sich aus Kostümbergen schält und neue Wesen erschafft, unförmig, gestaltlos, amorph, bedrohlich und unberechenbar, verletzlich und vereinsamt, die sich wie Rätsel dem Verstand entziehen (...).” [Theater Heute, Juni 2005]

Zum Stück: Ein Stück über eine veritable Identitätskrise von Christoph Bochdanksy, der sich einbildet der Kasperl zu sein! Dieses Stück zeigt eine absurde, groteske Welt, von einem der zu glauben scheint er sei der Kasperl, der meint die Welt teilt sich nur in gut und böse. Es werden Beweise eingefordert, die zu bezeugen versuchen, dass es den Kasperl auch wirklich gibt. Mit einem Krokodil, das erschlagen wird und Konflikten, die sich vermehren wird der Identität des Kasperl nachgegangen. "Das Ein-Personen-Stück wird vom Publikum mit stürmischen Applaus belohnt." [Süddeutsche Zeitung, 20.11.2003]

Pressekontakt: a r t : p h a l a n x

Foto: Christoph Bochdansky